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Wenn sich die offiziellen Inselzähler
nicht vertan haben, dann liegen genau 1 185 Eilande vor der kroatischen
Küste, und jede einzelne ist etwas Besonderes.
Da wäre das Archipel Brijuni zwischen Pula und Rovinj, wo trotz moderner
Hotels Fasane, Hirsche und Rehe ein ungestörtes Leben führen. Oder die
durch eine Brücke mit dem Festland verbundene Urlauberinsel Krk. Oder Cres
mit seiner historischen Altstadt, in der Familienwappen und eingemeißelte
Werkzeuge an den alten Häusern von den Bewohnern und ihren Geschichten
erzählen. Da wäre auch das sandige Susak - eine Ausnahme unter den anderen
1184 Inseln, die außer Rab überwiegend aus Gestein und Erde bestehen. Kein
Wunder, dass auf solch besonderem Boden auch ein besonderer Wein gedeiht.
Spitze, Salz und nackte Könige
Bereits 1889 wurde Rab zum Kurort und Seebad erhoben. Für Aufregung sorgte
der britische König Edward VIII: Er soll hier mit der Amerikanerin Wallis
Simpson als erster nackt gebadet und damit den Grundstein für Rabs
Freikörperkultur gelegt haben. Die Insel selbst zeigt sich übrigens gut
verhüllt - sie ist eine der waldreichsten überhaupt.
Berühmt in vielerlei Hinsicht ist die Insel Pag: Meersalz wird hier
gewonnen und eine besondere Spitze hergestellt die „Paška Cipka". Auch der
Schafskäse und das Olivenöl der Insel sind weit über die Region hinaus
bekannt.
Götter, Mufflons und Türme aus
Eigelb
Sämtliche anderen bewohnten Inseln zu skizzieren würde den Rahmen
sprengen. Deshalb seien nur noch einige Besonderheiten erwähnt: Die
wunderschön einsamen Strände von Dugi otok etwa, einer Insel, die Mufflons
einen Lebensraum bietet und deren Leuchtturm angeblich mit 100.000 Eigelb
zusammengekittet wurde. Oder das umwerfende Labyrinth der etwa 150
Kornati-Inseln, von denen Georg Bernard Shaw sagte: „Die Götter wollten
ihr Werk krönen und schufen am letzten Tag die Kornati aus Tränen, Sternen
und Atem." Auch die malerische Insel Murter ist einzigartig durch ihre
zwölf Meter lange Zugbrücke, die sie mit dem Festland verbindet. Oder
Zlarin, das bereits seit dem 15. Jahrhundert für seine Korallen und
Schwämme bekannt ist.
Kapern, Hummer, blaue Grotten
Wegen ihrer traumhaften Buchten und Strände liegt Kaprije, das seinen
Namen von der Kaper hat, auf der Route vieler Segeltörns. Superlative
bieten Brac, die höchste, und Hvar, die längste Insel der Adria. Biševos
Spezialität sind die vielen Höhlen an der Küste, darunter die berühmte
„Blaue Grotte". Sie hat einen über- und einen unterirdischen Eingang, und
wenn das Meer ruhig ist, dann bricht sich das Licht in einer Art, dass die
Höhle in blaue Farbe getaucht wird und das Wasser silbern schillert.
Berühmt für ihre Austern und die renommierten Weine "Postup" und "Dingac"
ist Korcula, das nur durch einen schmalen Kanal von Pelješac getrennt ist.
Parallel dazu liegt das waldbedeckte Mljet mit seinen reichen Fisch- und
Hummergründen, dessen westlicher Teilzum Nationalpark erklärt wurde.
Kathedralen der Seefahrt
Für Freunde eher ausgefallener Reisen hält Kroatien einen ganz besonderen
Insel-Tipp bereit: Urlaub im Leuchtturm auf verschiedenen Inseln des
Landes. Oft sind die Türme nur von ein paar Quadratmetern Land umgeben und
bieten ein unvergleichliches Gefühl von Ruhe und Abgeschiedenheit. Zum
Schwimmen, Schnorcheln oder einfach nur aufs Meer gucken: ein echtes
Abenteuer (www.idriva.de).
Quelle:
pairola-media
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